Die Sage von den Neunlingen
In ihrer Verzweiflung
wählte sie den kräftigsten der Jungen aus. Die Gräfin ließ ihn auf den Namen Burckhard taufen und behielt ihn. Die anderen Acht sollte eine Magd in einem Kessel heimlich davontragen, um sie im Weller-Teich unterhalb der Burg zu ertränken.
Auf dem Weg dorthin begegnete ihr der Heilige Brun, der Bruder Gebhardt I.. Dieser hörte ein Wimmern im Kessel und fragte, was darin sei. Die Magd entgegnete ihm, dass es junge Hunde seien, die sie ersäufen solle.
Der heilige Brun glaubte ihr nicht und verlangte den Inhalt des Kessels zu sehen. Nun erzählte ihm die Magd, was passiert war. Er nahm die Jungen und taufte sie sofort am nächsten Brunnen.
Alle erhielten den Namen Bruno. Der Heilige Brun nahm seine Schützlinge und brachte sie bei verschiedenen Querfurter Familien unter. Es sollte aber niemand etwas darüber verlauten lassen.
Einige Jahre später erzählte der Heilige Brun seinem Bruder die Geschichte. Dieser konnte es kaum erwarten alle Söhne zu sehen und richtete ein großes Fest aus.










