Die Sage von der Eselswiese
An einem Osterdonnerstag wollte der Heilige Brun zu den heidnischen Preußen reiten, um sie zu bekehren. An einer grünen Wiese, kurz vor Querfurt, blieb sein Esel stehen und wollte nicht mehr weiter. Auch Schläge und Tritte halfen nicht. So kehrte er, auch auf das Drängen seiner Begleiter hin, um und ritt zum Schloß zurück. In der Nacht jedoch unternahm er einen neuen Versuch nach Preußen zu gelangen. Dort wurde er von den Heiden überfallen, gefangen und getötet.
Auf der Wiese,
wo der Esel ihm den Gehorsam verweigerte, wurde nach seinem Tode die "Kapell zu Eselstett" gebaut. Jeden Gründonnerstag wurde dort eine Zeremonie abgehalten, die an den Heiligen Brun erinnern sollte. Dorthin unternahmen viele Menschen Reisen.
Man kann von richtigen Wallfahrten sprechen, aus denen später ein sehr gut besuchter Jahrmarkt wurde.










