Ausnahmen vom Vermarktungsverbot beantragen


Allgemeine Informationen

Die in den Anhängen A und B der Verordnung (EG) Nr. 338/97 aufgeführten Tier- und Pflanzenarten unterliegen einem grundsätzlichen Vermarktungsverbot. Diese EG-Verordnung setzt das Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen in der Europäischen Gemeinschaft um. Damit sind sämtliche nationale Vorschriften, welche die Vermarktung betreffen, auf diese Arten nicht anzuwenden. Das EG-rechtliche Vermarktungsverbot umfasst:

Von dem Verbot kann im Einzelfall auf Antrag eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden.


Erforderliche Unterlagen

Benötigt werden Unterlagen, die für den Nachweis geeignet sind, dass das jeweilige Exemplar

wurde.  


Fristen

Der Antrag ist rechtzeitig vor der beabsichtigten Vermarktungshandlung einzureichen.


Zuständige Stelle

Wenden Sie sich im Fall der Einfuhr in die EG an das Bundesamt für Naturschutz (BfN).


Anträge / Formulare

Anhang V gemäß Art.2 Abs. 5 der Durchführungsverordnung 865/2006


Weitere Informationen

Die EG-Bescheinigung ist bei jeder Vermarktungshandlung im Original an den Käufer mitzugeben.


Rechtsgrundlage


Zuständige Stelle(n)

Bundesamt für Naturschutz (BfN)
Adresse
Konstantinstr. 110
53179 Bonn, Stadt