Information der Stadtverwaltung zu den Vollsperrungen der L 219 und K 2272 zwischen Lodersleben und Allstedt sowie zwischen Winkel und Gatterstädt.
Aufgrund zahlreicher Beschwerden und der hitzig geführten Diskussionen, insbesondere in den sozialen Netzwerken, will die Stadt Querfurt einige Informationen zur Klarstellung der Situation geben:
Zuständig für den Unterhalt und die Gewährleistung der Verkehrssicherung sind als Straßenbaulastträger für die L 219 als Landesstraße das Land Sachsen-Anhalt, konkret die Landesstraßenbaubehörde (LSBB), bzw. für die K 2272 als Kreisstraße, der Landkreis. Von diesen wurden die jeweiligen Sperrungen veranlasst. Die Stadt Querfurt hat hier keine Befugnisse und war auch im Vorfeld der Sperrungen in den Entscheidungsprozess hierzu nicht eingebunden oder wurde angehört. Vielmehr erreichte die Stadtverwaltung die Information zur Vollsperrung der L219, aufgrund eines defekten Durchlasses unter der Straße erst am 16.12.2025.
Diese Vollsperrung stellt eine erhebliche Verschlechterung vorhandener Prozesse dar und ist eine Belastung für Pendler. Weiterhin geraten hierdurch wichtige geplante Infrastrukturprojekte in der Ortslage Gatterstädt in zeitlichen Verzug.
Verschärft wird diese Situation nun durch die zusätzliche Sperrung der K 2272 durch den Landkreis, worüber die Stadtverwaltung am 14.01.2026 informiert wurde. Die Vekehrssicherheit könne aufgrund des schlechten baulichen Zustandes der Straße nicht mehr gewährleistet werden, so die Aussage des Saalekreises.
Bereits Anfang Januar wandte sich Bürgermeister Andreas Nette mit einem Schreiben an die LSBB und erfragte hierbei, ob Alternativen zur Vollsperrung, wie eine Ampellösung geprüft wurden bzw. in Betracht gezogen werden können, und wie lange mit den Einschränkungen bis zur Herstellung des defekten Durchlasses zu rechnen sei.
„Wir stehen in engem Austausch mit dem Straßenverkehrsamt des Landkreises und erwarten von der Landesstraßenbaubehörde eine schnelle und pragmatische Lösung, die zu einer Verbesserung dieser erheblichen Belastung der Bürgerinnen und Bürger, aber auch unserer ansässigen Betriebe führt.“, so Andreas Nette.
Sobald neue Informationen vorliegen, wird die Stadtverwaltung unverzüglich informieren.