Gute Leute gesucht und gefragt

Stadt Querfurt

Das Ziel ambitioniert: Die MIDEWA will im 30. Jahr ihres Bestehens mit insgesamt 14 angehenden Fachkräften in das neue Ausbildungsjahr gehen, um breit aufgestellt zu sein. "Wir haben viele Möglichkeiten, in zukunftsfähigen Berufen auszubilden. Ein Potential, das wir ausschöpfen müssen, weil wir engagierte und qualifizierte Fachkräfte brauchen", erklärt Nicole Steinmetzer. Sie ist Referentin im Personalbereich und zuständig für Fragen der Aus- und Weiterbildung.

 

Zurzeit bildet die MIDEWA fünf junge Leute aus, davon vier im gewerblichen Bereich. Fünf von neun offenen Stellen, die für Auszubildende reserviert sind, konnten bereits besetzt werden: Zwei junge Leute werden im August eine kaufmännische Lehre beginnen, drei im gewerblichen Bereich ausgebildet. Und weitere Gespräche laufen. Worauf wird dabei besonders Wert gelegt? "Auf Engagement, Motivation und natürlich Interesse am gewählten Berufsfeld. Schulnoten", sagt Nicole Steinmetzer, "sind grundsätzlich wichtig, aber nicht ausschlaggebend. Die Bewerber müssen vor allem im Gespräch von sich überzeugen." "Künstliche Intelligenz", weiß Nicole Steinmetzer, "kann viel, aber sie kann praktische Arbeiten im Bereich der Daseinsvorsorge nicht ersetzen. Deshalb suchen wir junge Leute, die gern im Team arbeiten, Lust haben, moderne Technik und Technologien zu nutzen und gleichzeitig ein Interesse für praktische Tätigkeiten mitbringen." Die MIDEWA biete als Teil der kritischen Infrastruktur  krisensichere Ausbildungs- und Arbeitsplätze – und durch die regionale Verwurzelung Heimatnähe.

 

Angehende Umwelttechnologen für Wasserversorgung oder Abwasserbewirtschaftung, Rohrleitungsbauer oder Elektroniker für Betriebstechnik, betont die Expertin, müssten Zusammenhänge erkennen, Lösungen finden - und zupacken wollen. Eine Beschreibung, die genauso auf angehende Industriekaufleute oder Kaufleute für Büromanagement zutrifft. Außerdem bildet die MIDEWA in Köthen (Anhalt) und Gräfenhainichen über ihre Tochter, die INFRA Service Sachsen-Anhalt GmbH, Fachangestellte für Bäderbetriebe aus. Und ganz neu: Bei der MIDEWA-Tochter Tief- und Erdbau Plus GmbH können junge Leute erstmals in diesem Jahr mit einer  Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter für Straßenbau in ihre berufliche Zukunft starten. 

 

Bis zum Sommer nimmt die MIDEWA, die auch 2026 wieder das Prädikat TOP-Ausbildungsbetrieb der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau erhalten möchte, Bewerbungen entgegen. "Wenn wir dann mehr als 14 Azubis haben - umso besser", deutet Nicole Steinmetzer an, dass gute Bewerbungen junger Leute immer Erfolg haben werden, egal zu welcher Zeit sie eingehen. 

 

Auf der "Chance" in Halle will die MIDEWA am 20. und 21. Februar ihre Chance ergreifen, sich als attraktiver Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb in Szene zu setzen und auch über das eigene Versorgungsgebiet hinaus angehende Fachkräfte zu werben. Auf der Messe will die MIDEWA vor allem ihre noch eher unbekannten Berufsbilder - Umwelttechnologe für Wasserversorgung oder Abwasserbewirtschaftung - vorstellen. "Wir freuen uns auf die Messe - und auf viele gute Gespräche", sagt Nicole Steinmetzer und versichert, dass die MIDEWA ihren Azubis eine Menge zu bieten habe - von einer überdurchschnittlich guten Vergütung über Büchergeld, Diensthandy und 30 Tagen Urlaub bis hin zu einer "super Team-Atmosphäre". Und: Den jungen Leuten werden in allen Bereichen erfahrene Paten zur Seite gestellt - eine Art Mentoring-Programm, das hilfreich sei.

 

Alles über die Berufe, in denen die MIDEWA ausbildet: www.midewa.de/karriere/ausbildung/.