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Abwasserseitige Erschließung Gatterstädts schreitet voran

Nach zweieinhalb Jahren und davon gut anderthalb Jahren Bauzeit begrüßte Bürgermeister Andreas Nette die Anwesenden zur feierlichen Übergabe des aufwendigsten Bauprojektes der Stadt Querfurt, das sie seit der politischen Wende in den Ortschaften umgesetzt hat.


Die abwasserseitige Erschließung des gesamten Ortsteils wird seit 2016 durch die Stadt und den Abwasserbetrieb in verschiedenen Bauabschnitten durchgeführt. Beim Bauabschnitt IV und dem damit verbundenen grundhaften Ausbau der Osterhäuser Straße hatten die Bauherren jedoch mit einigen Hürden zu kämpfen, die vorab nicht abzusehen waren. Zuerst machte der Baugrund Probleme. Das Jahr 2021 war entgegen der Vorjahre sehr nass, so dass bis 50 Zentimeter unter der Oberfläche Grundwasser anstand, was Anpassungen in den Planungen und der bauseitigen Umsetzung zur Folge hatte. Neben Corona und quarantänebedingten Ausfällen von Arbeitskräften kam schließlich noch der Ukrainekrieg hinzu, der für Lieferengpässe bei der Beschaffung des Baumaterials, vor allem des Bitumens, und für erhebliche Mehrkosten sorgte.

 

Alles in allem wurden von März 2021 bis November 2022 innerhalb der Gemeinschaftsbaumaßnahme, die federführend der Stadt Querfurt Abwasserbetrieb organisiert hat, 66 Anwohner, die Firmen vmZink Solution und Bennemann sowie die Ortsfeuerwehr Gatterstädt an die zentrale Abwasserentsorgung angeschlossen. Die MIDEWA und die mitnetzStrom haben ihr Leitungsnetz und die Stadt ihre Straßenbeleuchtungsanlagen vollständig erneuert. Mit dem Einbringen der Leerrohre für den weiteren Breitbandausbau sind praktisch alle Versorgungsmedien erneuert bzw. die Voraussetzungen hierfür geschaffen worden.

 

Aufgrund der hohen Belastung durch den Schwerlastverkehr zu den anliegenden Firmen, wurde die Straße auf einer Länge von 430 Metern mit einer sechs Meter breiten Asphaltfahrbahn ausgebaut und die Gehwege, soweit möglich, auf einer Breite von 1,6 Metern mit hochwertigen Granitborten ausgelegt.

 

Die Planungen für Leitungen, Kanäle und den Straßenbau erstellte das Büro Hoßfeld & Fischer aus Bad Kissingen und die Bauüberwachung vor Ort erfolgte durch das Planungsbüro Schreiber aus Querfurt. Den Auftrag für die Planung der Straßenbeleuchtungsanlagen hatte das Büro Roßmann & Doleschal ebenfalls aus Querfurt und den Zuschlag für die Ausführung der Kanal- und Straßenbauarbeiten erhielt die Meliorations-, Straßen und Tiefbau GmbH aus Laucha und für die Straßenbeleuchtung die Firma Elektro Bohndorf aus Barnstädt.

 

Im Zusammenhang mit der Sanierung der Osterhäuser Straße wurden auch Entwässerungsbauwerke errichtet. So sind der Graben hinter der Feuerwehr als Kanal umgestaltet und ein neues Regenrückhaltebecken errichtet worden. Diese Anlagen dienen der Regulierung des Regenwassers, insbesondere bei Starkregenereignissen, und sollten im Zusammenspiel mit einer neuen Regenrückhaltung auf dem Gelände der Agrargenossenschaft Querfurt dazu führen, dass das Risiko von Überschwemmungen am Verlauf des Klaustalgrabens deutlich miniert wird.

 

Alles in allem haben die Stadt Querfurt und der Stadt Querfurt Abwasserbetrieb hierfür 2.361.477 € investiert. Seit Beginn der abwasserseitigen Erschließung 2016 wurden durch die Stadt und den Abwasserbetrieb rund 4,6 Millionen Euro in der Ortschaft investiert.

 

„Und es geht weiter“, erläuterte Bürgermeister Andreas Nette abschließend. „Kommendes Jahr wollen wir die Loderslebener Straße vollumfänglich sanieren und ebenfalls an das Abwassernetz anschließen. Bei dieser Investition, für die die Planungen bereits laufen, reden wir nochmal von fast drei Millionen Euro. Ich denke, wir können mit Fug und Recht sagen, heute ist ein guter Tag für Gatterstädt!“

 

 

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