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Historischer Friedhof

Der Stadtfriedhof wurde zur Zeit der Reformation im nördlichen Teil der Stadt angelegt. Die ältesten Grabmale stammen aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Die steinernen Monumente aus fünf Jahrhunderten zeigen, dass die Steinmetze der Region schon immer bekannt waren für ihre hervorragenden Arbeiten.

 

Viele Grabmale erzählen Geschichten. Genießen Sie die Ruhe des Ortes und tauchen Sie ein in die Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner.

 

historischer Stadtfriedhof
Grabmal des Leutnant von Oppen

Leutnant Ludwig Wilhelm von Oppen:

 

Leutnant von Oppen ließ sich von einer Wahrsagerin die Zukunft prophezeien. Sie sagte ihm einen unnatürlichen Tod voraus. Allerdings würde sie kurz vor dem Unglück zu ihm kommen, um ihn vor dem nahenden Unheil zu warnen. Als es soweit war, reagiert der Leutnant nicht auf die Warnung der Wahrsagerin, und stimmte zu ein junges Pferd beim Wiesenhaus nahe Querfurt einzureiten. Das Pferd ging durch, der Leutnant fiel vom Sattel und brach sich das Genick.

Die Brandjungfrau:

 

Beim großen Stadtbrand, 1678, kam die Tochter des Stadtmünzmeisters, Anna Regina Lasse, ums Leben. Seither soll sie in Querfurt vor jedem Brand durch die Stadt geistern, um die Bewohner vor der kommenden Gefahr zu warnen.

Grabmale auf dem historischen Friedhof

Auf dem historischen Stadtfriedhof finden sich auch die Grabmale bekannter Querfurter Familien wie der Familie Schomburgk, die mehrere Ratsherren und einen Bürgermeister stellte. Bekanntestes Mitglied der Familie war Hans Schomburgk, der sich als Afrikaforscher und Filmemacher international einen Namen machte. Ein Teil seines Nachlasses befindet sich auf Burg Querfurt.

 

Des Weiteren befinden sich auf dem Friedhof die Grabmale von Otto Dietrich, einem der Märzkämpfer von 1921, der 1945 von den Nationalsozialisten ermordet wurde, und von Major Kurt Steinbach, der seinen Nachlass bedüftigen, alten und kranken Einwohnern Querfurts stiftete, die einen unbescholtenen Ruf genossen.

"Ein Leben für Querfurt"

 

Mit dieser Überschrift erinnert eine Gedenktafel am Grab der Familie Jaeckel an Karl Oskar Richard Jaeckel, der sich als historisch sehr interessierter Mensch, für den Erhalt historischer Baudenkmäler und archäologischer Funde einsetzte und im Jahr 1910 den Altertums- und Heimatverein des Kreises Querfurt gründete. Außerdem war er eng mit dem Schriftsteller Johannes Schlaf befreundet, dessen Grabmal sich ebenfalls auf dem Stadtfriedhof befindet.

 

Zu Ehren von Johannes Schlaf wurde die Linde vor der Friedhofskapelle 1922 nach ihm benannt. Bis heute steht die Schlaf-Linde vor der Kapelle.

Friedhofskapelle

Friedhofskapelle:

 

Die Friedhofskapelle aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts markiert den Eingang zum historischen Friedhof.

 

Den Lageplan des Friedhofes können Sie sich herunterladen:

Flyer Historischer Friedhof

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