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Gute Nachrichten für Querfurt

"Ich denke viele Querfurter haben schon auf den Dicken Heinrich geblickt und dabei den Wunsch geäußert, wie schön es wäre, wenn man ihn wieder begehen könnte und von seinen Zinnen aus den Blick über die Querfurter Platte streifen lassen könnte. Dieser Wunsch geht nun dank der guten Zusammenarbeit zwischen der Stadt Querfurt und dem Saalekreis durch die Unterstützung des Bundes in Erfüllung“, erklärte Bürgermeister Andreas Nette und fuhr fort: „Damit verbunden ist eine weitere touristische Aufwertung der größten Burganlage in Mitteldeutschland. Mein ausdrücklicher Dank geht an den Landkreis und insbesondere an die Bundestagabgeordnete Katrin Budde (SPD), durch deren persönlichen Einsatz der Haushaltsausschuss des Bundes die benötigten Mittel für das Projekt freigeben hat."

 

In seiner Sitzung am 3. Juli hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages eine Förderung für die Schadensbeseitigung am Wehrturm der Burg Querfurt, dem Dicken Heinrich, in Höhe von 433.032,75 Euro im Rahmen der Maßnahmen an national bedeutsamen oder das kulturelle Erbe mitprägenden unbeweglichen Kulturdenkmälern beschlossen. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages entscheidet auf Empfehlung der Bundestagsabgeordneten über die Vergabe der Mittel.

 

Bundestagsabgeordnete Katrin Budde, deren Wahlkreis den Landkreis Mansfeld-Südharz und Teile des Saalekreises, darunter auch die Stadt Querfurt, umfasst, hatte sich in diesem Fall gemeinsam mit den Akteuren vor Ort dafür eingesetzt, dass die Bundesmittel nach Querfurt fließen. „Das sind sehr gute Nachrichten. Es ist großartig, dass der Wehrturm der Burg Querfurt, auch Dicker Heinrich genannt, nun bald als touristischer Besichtigungsturm genutzt werden kann.“  Damit verriet die Bundestagsabgeordnete schon, was die Pläne des Landkreises Saalekreis sind, der als Eigentümer der Burg die Projektförderung beim Bund eingereicht hat.

 

Der Bauamtsleiter des Saalekreises, Dr. Thomas Mahler, erläuterte die Pläne für den Dicken Heinrich, der 27,5 Meter hoch ist und im unteren Abschnitt einen Durchmesser von 14,5 Metern mit einer Mauerstärke von 4,35 Metern hat: „Damit der Dicke Heinrich eine begehbare Attraktion auf der Burg Querfurt wird, sind viele notwendige Baumaßnahmen neben und am Werk zu tätigen. Mit der Schaffung der Zugänglichkeit und einer inneren Treppenanlage, soll den Besuchern neben der Begehbarkeit des Turmes auch ein weiter Blick in das Umland und auf Querfurt ermöglicht werden."

 

Der Wehrturm, den in Querfurt jedes Kind kennt, wurde vermutlich seit 400 Jahren nicht mehr genutzt. Zwar wurde die Außenfassade Anfang der 1990er Jahre saniert, doch das Begehen des Turms war weiterhin nicht möglich.

 

„Ich weiß, dass der Wunsch den Dicke Heinrich besucherzugänglich zu machen, vielen Anwohnern und Besuchern der Burg Querfurt am Herzen liegt", sagte der Hausherr, Landrat Hartmut Handschak. "Umso mehr freue ich mich, dass der Bund dieses Kulturdenkmal finanziell fördert und wir damit einen weiteren touristischen Anziehungspunkt auf der Burg Querfurt zukünftig haben werden."

 

 

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