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Stadt Querfurt

www.querfurt.de


Veranstaltungen


26.07.​2019 bis
28.07.​2019
55. Heimatfest in Ziegelroda
Freitag ab 20 Uhr Disco mit DJ Manuel und Bauer Heiko Samstag 13 Uhr Umzug mit allen ... [mehr]
 
23.08.​2019
21:00 Uhr
Sommerkino im Stadtbad - Film: "Kindsköpfe"
Sommerkino im Stadtbad! Am Vorabend des 24. 24-Stunden-Schwimmens! [mehr]
 
25.08.​2019
15:00 Uhr
25. Querfurter Fichtenkonzert
Der CDU-Gemeinderverband "Querfurt-Weida-Land" lädt zum 25. Fichtenkonzert am 25. August 2019 ... [mehr]
 
31.08.​2019
10:00 Uhr
Gatterstädter Volleyballturnier
Der Gatterstädter Heimatverein lädt auch in diesem Jahr wieder zum Volleyballturnier ein. [mehr]
 
07.09.​2019
85. Jahre Feuerwehr Ziegelroda
In Kürze erfahren Sie mehr... [mehr]
 
21.09.​2019
09:30 Uhr
23. Querfurter Bauernmarkt
Bauernmarkt, Weindorf und Klosterstraßenfest – ein Wochenende voller Lebensfreude in ... [mehr]
 
19.10.​2019
17:00 Uhr
Oktoberfest in Ziegelroda
DJ Manuel mit Spiel und Vielem mehr [mehr]
 
30.11.​2019
Advent im Park
Der Gatterstädter Heimatverein veranstaltet seinen traditionellen Advent im Park. [mehr]
 
07.12.​2019
14:00 Uhr
Weihnachtskonzert der Burgmusikschule
Die Burgmusikschule bietet zwei Weihnachtskonzerte an. Die Karten können kurz zuvor erworben ... [mehr]
 
07.12.​2019
17:00 Uhr
Weihnachtskonzert der Burgmusikschule
Die Burgmusikschule bietet zwei Weihnachtskonzerte an. Die Karten können kurz zuvor erworben ... [mehr]
 
07.12.​2019 bis
08.12.​2019
15. Thaldorfer Adventsmarkt
Zum 15. Mal laden die Thaldorfer Pfingstburschen auf dem Festplatz am Braunsbrunnen zum ... [mehr]
 
15.12.​2019
16:00 Uhr
Bigband-Weihnachtskonzert
Die Bigband der Burgmusikschule veranstaltet traditionell am 3. Adventssonntag ihr ... [mehr]
 
20.12.​2019 bis
22.12.​2019
Querfurter Weihnachtszauber
Der 15. Querfurter Weihnachtszauber findet auch in diesem Jahr wieder auf dem Gebiet der Querfurter ... [mehr]
 
01.01.​2020
09:00 Uhr
Katerpokal
Auf der Kegelbahn in Gatterstädt wird der Katerpokal an Neujahr ausgetragen. [mehr]
 
16.05.​2020
14:00 Uhr
3. Querfurter Weinbergfest
Am 16. Mai wird zum dritten Mal das Weinbergfest auf dem städtischen Weinberg „St. Bruno“ ... [mehr]
 

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Gastroangebote


26.07.​2019 bis
28.07.​2019
Freitag ab 20 Uhr Disco mit DJ Manuel und Bauer Heiko Samstag 13 Uhr Umzug mit allen ... [mehr]
 
07.09.​2019 bis
07.09.​2019
In Kürze erfahren Sie mehr... [mehr]
 
21.09.​2019 bis
21.09.​2019
09:30 Uhr
Bauernmarkt, Weindorf und Klosterstraßenfest – ein Wochenende voller Lebensfreude in ... [mehr]
 
19.10.​2019 bis
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17:00 Uhr
DJ Manuel mit Spiel und Vielem mehr [mehr]
 
07.12.​2019 bis
08.12.​2019
Zum 15. Mal laden die Thaldorfer Pfingstburschen auf dem Festplatz am Braunsbrunnen zum ... [mehr]
 
20.12.​2019 bis
22.12.​2019
Querfurter Weihnachtszauber
Der 15. Querfurter Weihnachtszauber findet auch in diesem Jahr wieder auf dem Gebiet der Querfurter ... [mehr]
 
16.05.​2020 bis
16.05.​2020
14:00 Uhr
Am 16. Mai wird zum dritten Mal das Weinbergfest auf dem städtischen Weinberg „St. Bruno“ ... [mehr]
 

Aktuelle Meldungen

Nachruf Landrat Frank Bannert

Nachruf - Landrat Frank Bannert verstorben

Am Mittwoch, den 10.07.2019 verstarb Frank Bannert nach fast zweijähriger Krankheit im Alter von 62 Jahren. Seit der Fusion des Landkreises Saalkreis sowie Merseburg- Querfurt im Jahr 2007 war er Landrat des Saalekreises.

Mit der Stadt Querfurt pflegte er eine besondere Beziehung. Insbesondere die Burg Querfurt lag ihm am Herzen. Dabei trieb er gemeinsam mit der Stadt die dortigen Sanierungsarbeiten voran und förderte ihren Status als Filmburg. Die Etablierung des Musikschulstandortes auf dem Gelände und die damit verbundene Aufwertung zur Burgmusikschule sind untrennbar mit ihm verbunden.

Frank Bannert war auch ein Förderer des Ehrenamtes. Ob Feuerwehren oder Vereine für ehrenamtliches Engagement hatte er stets ein offenes Ohr. Zum Altertums- und Verkehrsverein Querfurt und Umgebung e.V. oder zur Schalmeienkapelle Landgrafroda pflegte er eine besonders intensive Verbindung.

Mit Frank Bannert ist eine gewichtige Stimme für die Einwohner des Landeskreises Saalekreis im gesamten Land Sachsen-Anhalt und darüber hinaus von uns gegangen. Wir wünschen seiner Familie viel Kraft in dieser schweren Zeit. Er war ein Freund der Stadt Querfurt und wird uns fehlen.

 

Andreas Nette

Bürgermeister

 

Foto zur Meldung: Nachruf Landrat Frank Bannert
Foto: Landrat Frank Bannert

Eine Chance für Kurzentschlossene

Eine Chance für Kurzentschlossene

Wasserversorger MIDEWA bietet jungen Leuten eine Ausbildung mit Perspektive / Bewerbungen sind auch noch für August 2019 möglich

Wenige Wochen vor dem Start des neuen Ausbildungsjahres, das am 1. August 2019 beginnt, bietet die MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH Kurzentschlossenen die Chance, einen umwelttechnischen Beruf zu erlernen. „Wir bilden Anlagenmechaniker, Elektroniker für Betriebstechnik und Fachkräfte für Wasserversorgungstechnik aus. Wer sich dafür interessiert und mit seiner Arbeit letztlich etwas für die Umwelt leisten will, der kann sich jederzeit bei uns melden oder gleich eine Bewerbung schicken“, sagt Anna Mank, Mitarbeiterin in der Personalabteilung der MIDEWA und zugleich Ausbildungsverantwortliche.

Ihr ist bewusst, dass heutzutage alle Unternehmen nach den besten Azubis Ausschau halten und die Ausbildungsverträge am liebsten so früh wie möglich unterschrieben haben wollen. „Dazu gehören wir auch. Doch die Realität sieht etwas anders aus. Azubis haben heute immer mehrere Eisen im Feuer und entscheiden sich extrem spät. Der demografische Wandel macht sich nicht zuletzt auch auf dem Ausbildungsmarkt bemerkbar. Das spüren wir natürlich auch“, erklärt Anna Mank.

Deshalb müssten Unternehmen flexibel sein. Theoretisch hatte die MIDEWA Anfang des Jahres schon Bewerbungsschluss für das Ausbildungsjahr 2019. „Wenn die Chemie stimmt, finden wir auch kurzfristig eine Lösung, sogar noch für 2019“, informiert die Ausbildungsverantwortliche.  

In den vergangenen zehn Jahren hat die MIDEWA mehr als 250 junge Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben begleitet, aktuell sind es 14 an der Zahl sowie zwei BA-Studenten.

„Jungen Leuten steht heute alles offen. Sie können aus einer Fülle von Angeboten und damit Berufen wählen. Und wir merken, dass sie damit oftmals überfordert sind. Weil die Auswahl einfach gigantisch ist. Wer zu uns kommt, erlernt auf jeden Fall einen Beruf mit Perspektive.“ Anna Mank rät, sich gut über die Berufe zu informieren und im Vorfeld ein Praktikum zu machen. Auf diese Weise, ergänzt sie, kämen nach wie vor die meisten Azubis zur MIDEWA.

Mehr auf Instagram: #Deine Ausbildung

Die am 5. Dezember 1996 in Könnern (Salzlandkreis) gegründete MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH ist im südlichen Sachsen-Anhalt fest verankert. Die rund 50 kommunalen Gesellschafter halten 74,9 Prozent der Unternehmensanteile. Seit 1999 ist die Veolia Wasser Deutschland GmbH (vormals OEWA Wasser und Abwasser GmbH) mit 25,1 Prozent als strategischer Partner an der MIDEWA beteiligt. Die Hauptverwaltung der MIDEWA ist in der Dom- und Hochschulstadt Merseburg angesiedelt. Hinzu kommen vier Niederlassungen mit Sitz in Bitterfeld-Wolfen, Köthen (Anhalt), Lutherstadt Eisleben und Merseburg sowie zehn Servicebereiche. Die MIDEWA zählt 404 Beschäftigte, einschließlich 16 Auszubildende und BA-Studenten. Sie ist für die Trinkwasserversorgung von rund 323 000 Menschen zuständig und darüber hinaus verlässlicher Partner für Trink- und Abwasserverbände sowie der Industrie. Außerdem engagiert sich die MIDEWA auf dem Gebiet der öffentlichen Beleuchtung, der Fernwärmeversorgung und der Grundwassersanierung. Die MIDEWA-Tochter INFRA Service Sachsen-Anhalt kümmert sich um den Betrieb von Schwimmbädern, wie der Köthener Badewelt und der Volksschwimmhalle Gräfenhainichen. Mehr Informationen unter www.midewa.de und service.veolia.de.

 

Kontakt:

Uwe Störzner – Geschäftsführer                                                                    

Alexandra Müller – Leiterin Presse/Öffentlichkeitsarbeit
 

 

MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH                                                                                                                                                         
Bahnhofstraße 13, 06217 Merseburg                                                                 
Telefon: 03461 352-0                                                                          
Telefax: 03461 352-325                                                                                      
E-Mail:
info@midewa.de                                                                

Foto zur Meldung: Eine Chance für Kurzentschlossene
Foto: Eine Chance für Kurzentschlossene

Mitmachen statt meckern

Unter dem Motto: "Mitmachen statt Meckern" – bringt der Mitteldeutsche Rundfunk  Freiwillige, Sponsoren und engagierte Bürger zusammen, um ein gemeinnütziges Projekt umzusetzen.  So auch in Ziegelroda!

 

Am 12.07.2019 wurde durch die Dachdeckerfirma André Rühlemann - Brunnenherr der Thaldorfer Pfingstbuschen seit Mai 2019 die Dächer der Waldschenken erneuert. Gleichzeitig erhielt an diesem Tag der Bungalow auf dem Festplatz in Ziegelroda durch  engagierte Einwohner und Mitglieder des Heimatvereines einen neuen Farbanstrich. Auch die jüngsten des Ortes - Kinder aus der Kita Ziegelroda - beteiligten sich an der Aktion mit ihrer aktiven Mithilfe und einer musikalischen Umrahmung zur Freude aller Anwesenden.

Die Bäckerei Koch aus Landgrafroda sorgte für das leibliche Wohl aller Helfer. Der Bürgermeister Andreas Nette freute sich über das ehrenamtliche Engagement und bedankte sich bei allen Beteiligten.

 

Die Aktion wird als Beitrag in der o. g. Sendereihe „Mitmachen statt Meckern“ am Dienstag, den 30.07.2019 um 19:00 Uhr im mdr bei „Sachsen-Anhalt heute“ und anschließend eine Woche in der Mediathek ausgestrahlt.

Foto zur Meldung: Mitmachen statt meckern
Foto: neue Dächer für die Waldschenken für Ziegelroda

Neues Löschgruppenfahrzeug für Niederschmon

Neues Löschgruppenfahrzeug für Niederschmon

Am 22. Juni wurde in Niederschmon gefeiert. Vorzeitig war das neue Löschgruppenfahrzeug (LF 10) aus Ulm abgeholt worden. Eigentlich war die Fertigstellung des Fahrzeuges erst für den Herbst geplant, aber dank der guten Vorarbeiten des Stadt- und des Ortswehrleiters wusste die Firma Magirus, die den Aufbau des LF 10 in Ulm vornahm, genau, was die Niederschmoner Wehr benötigte und was in das Fahrzeug eingebaut werden sollte. Ingo Pache von der Firma Magirus konnte so, gemeinsam mit seinem Kollegen von der Firma MAN Truck & Bus Deutschland, Michael Herrwig, den Empfang des neuen LF 10 bei herrlichem Sommerwetter in Niederschmon miterleben.

Bevor der LF 10 aber gebührend begrüßt werden konnte, nahm der Querfurter Bürgermeister Andreas Nette noch die Ehrungen des Wettkampfes der Kinderfeuerwehren vom Bürgerfest am 1. Mai vor. Zum Bürgerfest musste die Ehrung leider ausfallen, da es zu einem Einsatz kam und große Teile der Querfurter Wehren zum Ernstfall ausrücken mussten. Die kleinen Nachwuchsfeuerwehrmänner und –frauen freuten sich über die Präsente und zeigten stolz ihre Urkunden.

Die Kinderfeuerwehr Niederschmon hatte am Wettbewerb am 1. Mai ebenfalls teilgenommen. Eigentlich waren sie aber noch gar keine offizielle Kinderfeuerwehr. Michael Jahn, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Saalekreis, nutzte den offiziellen Rahmen und übergab die Gründungsurkunde für die Kinderfeuerwehr Niederschmon an deren Leiterin Nicole Schröter. Damit wächst die Familie der Kinderfeuerwehren weiter und mit ihnen der Nachwuchs für die späteren Einsatzabteilungen.

Doch nicht nur Michael Jahn nutzte den feierlichen Rahmen, auch Bürgermeister Andreas Nette nahm das Ereignis zum Anlass, um sich bei der TEHA Group Querfurt , in Person von Jochen Conrad und Jens Hüneburg, zu bedanken. Die TEHA Group war Ende letzten Jahres auf die Stadt Querfurt zugekommen und hatte eine vierstellige Summe für einen guten Zweck in Aussicht gestellt.

Nach dem extrem trockenen Sommer des Jahres 2018 war binnen kurzer Zeit eine entsprechende Verwendung für das Geld gefunden. Zehn Waldbrandrucksäcke und zwei voll bestückte Schlauchtragekörbe im Gesamtwert von 4.218 € konnten für die Querfurter Wehren erstanden werden. Einen dieser Rucksäcke überreichte Andreas Nette gleich an den Ortswehrleiter Ulf Schröter.

Im Anschluss erklärte der Bürgermeister dann, was die Stadt Querfurt dazu bewogen hat, die Anschaffung des LF 10 zu finanzieren und warum 306.992,56 € auch für klamme Stadtkassen gut investiertes Geld sind. „Die Ausstattung unserer Querfurter Wehren hat für die Stadt Querfurt höchste Priorität. Das neue LF 10 steigert die Einsatzmöglichkeiten der Feuerwehr Niederschmon als eine der stärksten in der Stadt Querfurt. Es ist kein Spielzeug sondern ein wichtiger Bestandteil des Brand- und Bevölkerungsschutzes in unserer Stadt. Damit ist diese Anschaffung für uns alle gut angelegtes Geld.“ Insgesamt plant die Stadt Querfurt für die Jahre 2019 und 2020 Investitionen von rund 800.000 Euro für Neuanschaffungen in den Querfurter Wehren. Dazu kommen laufende Aufwendungen von rund 500.000 Euro pro Jahr. Damit nehmen die Feuerwehren, nach den Infrastrukturmaßnahmen, die zweitgrößte Haushaltsposition bei den Investitionen ein. Und noch ein Thema ist für Andreas Nette besonders wichtig, die Sicherheit. Denn ein neues Einsatzfahrzeug erleichtert und beschleunigt nicht nur die Arbeit der Kamerad*innen, die so bei Bränden oder Unfällen besser handeln können, es ist vor allem auch für die freiwilligen Helfer selbst ein Sicherheitsfaktor. „Jedermann kann sich jetzt im Fahrzeug anschnallen, so dass er sicher zum Einsatzort gelangt“, erläuterte der Bürgermeister den etwa einhundert anwesenden Gästen.

Dann endlich war es soweit. Die Niederschmoner Kamerad*innen verabschiedeten sich von ihrem alten „LO“, der ihnen 37 Jahre treu gedient hat und nun den Kamerad*innen in Weißenschirmbach zur Verfügung stehen wird.

Nach dem der LO das Gelände verlassen hatte, öffnete sich, unter Applaus und mit musikalischer Begleitung, das Tor des Feuerwehrdepots und gab einen ersten Blick auf das neue LF 10 frei.

Bevor die Anwesenden sich das Fahrzeug genauer anschauen konnte, erhielten die Kamerad*innen der Feuerwehr Niederschmon von Pfarrer Falko Schilling den Segen sowie einen symbolischen Engel für den neuen LF 10.

 

 

 

Foto zur Meldung: Neues Löschgruppenfahrzeug für Niederschmon
Foto: Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Niederschmon vor ihrem neuem Löschgruppenfahrzeug

Entscheidung des Stadtrates vom 03.07.2019

Keine leichte Entscheidung – aber die richtige für den Schuldenabbau

Realsteuerhebesätze auf Landesdurchschnitt angepasst

 

Gleich in seiner ersten Sitzung wurde der frisch gewählte Stadtrat mit einer schweren Entscheidung konfrontiert. Es galt, über die Anpassung der Realsteuern d.h. Grundsteuer A (land- und forstwirtschaftliche Flächen), Grundsteuer B (bebaute Grundstücke) sowie die Gewerbesteuer zu entscheiden.

Hintergrund ist der Antrag der Stadtverwaltung Querfurt auf Bedarfszuweisungen aus dem Ausgleichsstock des Landes, der Ende letzten Jahres beim Finanzministerium eingereicht und an dem ein ganzes Jahr gearbeitet wurde.

Bei Bedarfszuweisungen handelt es sich um zinslose nicht rückzahlbare Darlehen, die finanzschwache Kommunen vom Land erhalten können, welche es im sogenannten Ausgleichstock (eine Position im Landeshaushalt) zur Verfügung stellt.

Die Hürden für einen erfolgreichen Antrag sind hoch. Insbesondere muss dem eine erfolgreiche Konsolidierung des städtischen Haushaltes vorangehen. Diese konnte die Stadt Querfurt durch konsequente Umsetzung der vom Stadtrat beschlossenen Maßnahmen, im letztlich seit über 10 Jahren wieder ausgeglichen Haushalt, vorweisen. Eine der wesentlichen Voraussetzungen.

Weiter sind bestimmte Mitarbeiterschlüssel für die Kernverwaltung und den Bauhof bezogen auf die Einwohnerzahl und ein nicht größerer Anteil als 3 % an Aufwendungen vom städtischen Haushalt für die sogenannten freiwilligen Aufgaben (Sportstätten, Vereinshäuser, Stadtbad, Bibliothek, Stadtinformation, Spielplätze usw.) zwingend einzuhalten. Auch hier wurde durch die Beteiligung der Sportvereine an den Betriebskosten der Sportstätten, die Anpassung der Mieten für die Kultur- und Vereinshäuser sowie der Eintrittspreise im Stadtbad Einiges unternommen, wenngleich die Entscheidungen hierfür nicht zu den populärsten gehören, waren sie doch notwendig und z.T. auch überfällig.

Die Stadt Querfurt hat in den Jahren zwischen 2009 bis 2012 ein strukturelles Defizit von fast 10 Mio. Euro angehäuft und zwischen 2013 bis 2018 nochmals etwa 10 Mio. Euro. Seit 2019 ist es durch den ausgeglichenen Haushalt stabil. Seit über 10 Jahre werden Zahlungsverpflichtungen, bedingt durch das strukturelle Defizit, allein aus dem sogenannten Kassenkredit, dem Dispo für Kommunen, bedient. Hierfür muss die Stadt Querfurt verständlicherweise Zinsen aufbringen. Gelder, die auch an anderer Stelle eingesetzt werden könnten.

Jahre

Einzahlungen
 (Einnahmen)

Auszahlungen
(Ausgaben)

Saldo

Bemerkungen

in €

2009

11.279.954,50

12.394.976,11

-1.115.021,61

geprüfte
kamerale
Rechnungs-
ergebnisse

2010

10.584.676,31

12.676.175,48

-2.091.499,17

2011

11.202.892,89

14.261.464,75

-3.058.571,86

2012

11.651.306,86

15.192.045,06

-3.540.738,20

Gesamtfehlbetrag*

-9.805.830,84

 

Der genehmigte Kassenkreditrahmen beläuft sich auf 9 Mio. Euro. In Anspruch genommen werden im Durchschnitt zwischen 8,5 bis 7,5 Mio Euro. Die Verwaltung ist daher gezwungen, eine strikte Liquiditätsplanung vorzunehmen, was die Handlungsmöglichkeiten im Hinblick auf insbesondere unvorhersehbare und nicht eingeplante Maßnahmen sehr stark einschränkt.

Weiterhin ist die Liquiditätsplanung erforderlich, um den Kassenkreditrahmen nicht zu überschreiten. Die Folge wäre ein Eingreifen der Kommunalaufsicht, welche dann emotionslos die Finanzgeschäfte auf ein für sie nachhaltiges Maß herunterbricht, was vor allem mit Schließungen und Kürzungen im freiwilligen Bereich einhergehen würde, der für uns aber einen wesentlichen Anteil der Lebensqualität unserer Stadt ausmacht. Die Stadt würde in die Zwangsverwaltung geraten!

Um diese Gefahr abzuwenden und die langfristige Handlungsfähigkeit der Stadt durch Abbau der hohen Fehlbeträge zu gewährlisten, stellte die Stadtverwaltung den besagten Antrag auf Bedarfszuweisungen.

Vor deren Gewährungen kann das Land bis zum Vorliegen aller Voraussetzungen zum Erhalt der Zahlungsfähigkeit und ggf. zur Überbrückung von Zahlungsengpässen der Kommune eine so genannte Liquiditätshilfe zahlen. Hierbei handelt es sich ebenfalls um ein zinsloses Darlehen, dass allerdings, anders als Bedarfszuweisungen, nach zwei Jahren zurückgezahlt werden muss bzw. in eine solche umgewandelt werden kann. Hierfür erhielt die Stadt Querfurt mit Datum vom 13.06.2019 den entsprechenden Bescheid in Höhe von 800.000,00 €. Die Auszahlung dieser Mittel stand unter der aufschiebenden Bedingung, die Realsteuerhebesätze auf den Landesdurchschnitt anzupassen. Daher wurde der entsprechende Beschluss in die erste Sitzung des neuen Stadtrates eingebracht.

Dieser stellte sich wie folgt dar:

 

Höhe der Realsteuerhebesätze

Erhöhung
in v. H.
in Punkten
absolut

Erhöhung
in %

nach Gemeindegrößen-
klassen des Landes
kreisangehöriger Gemeinden
10.000 bis 19.999 Einwohner

Stadt Querfurt
2019

Grundsteuer A

363

361

2

0,55%

Grundsteuer B

416

400

16

4,00%

Gewerbesteuer

360

357

3

0,84%

   

Für den Einzelnen bedeuten die Anpassungen im Vergleich zum gezahlten Betrag des Vorjahres folgendes:

Grundsteuer A
in €

Hebesatz in v. H.

361

363

             20  

20,11

             40  

40,22

             75  

75,42

           100  

100,55

           120  

120,66

           250  

251,39

           300  

301,66

           350  

351,94

           400  

402,22

           500  

502,77

 

Grundsteuer B

 
 

                            Hebesatz in v. H.

 

400

416

 

                               20  

                          20,80  

 

                               40  

                          41,60  

 

                               75  

                          78,00  

 

                             100  

                        104,00  

 

                             120  

                        124,80  

 

                             250  

                        260,00  

 

                             300  

                        312,00  

 

                             350  

                        364,00  

 

                             400  

                        416,00  

 

                             500  

                        520,00  

 

 

D.h. wer beispielsweise bisher 120,00 € Grundsteuer B im Jahr gezahlt hat, wird zukünftig mit 124,80 € im Jahr veranlagt.

 

Gewerbesteuer in €

 
 

                            Hebesatz in v. H.

 

357

360

 

                             200  

                        201,68  

 

                             500  

                        504,20  

 

                          1.000  

                     1.008,40  

 

                          2.000  

                     2.016,81  

 

                          4.000  

                     4.033,61  

 

                          5.000  

                     5.042,02  

 

                          7.000  

                     7.058,82  

 

                        10.000  

                   10.084,03  

 

                        15.000  

                   15.126,05  

 

                        20.000  

                   20.168,07  

 

                        30.000  

                   30.252,10  

 

                        40.000  

                   40.336,13  

 

                        50.000  

                   50.420,17  

 

                        60.000  

                   60.504,20  

 

                        70.000  

                   70.588,24  

 

                        80.000  

                   80.672,27  

 

                        90.000  

                   90.756,30  

 

                      100.000  

                 100.840,34  

 

 

Die neuen Hebesätze gelten ab 01.01.2020 und bringen der Stadtkasse einen Mehrertrag von  66.887,00 € ein.

Nachdem der Stadtrat den Beschluss nach längerer Diskussion mit 15 Stimmen dafür, sieben Gegenstimmen und zwei Enthaltungen gefasst hat, wurde er am Folgetag an das Finanzministerium übermittelt. Die aufschiebende Bedingung war damit gelöst und die Stadtkasse konnte am 09.07.2019 den Zahlungseingang von 800.000,00 € verbuchen.

Nachdem die Realsteuerhebesätze auf den Landesdurschnitt angepasst wurden, wird das Land die Bearbeitung des eigentlichen Bedarfszuweisungsantrages fortsetzen. Dieser sieht zunächst den Ausgleich des strukturellen Defizits der Jahre 2009 und 2010 vor. Dabei handelt es sich um rund 3,2 Mio. Euro, welche das Land zwischen 45 bis 90 % in Form der Bedarfszuweisung ausgleichen kann.

Bedingung ist das Vorliegen geprüfter Jahresabschlüsse für das jeweilige Jahr sowie von zwei Folgejahren. Diese sind dem Finanzministerium nunmehr übergeben worden, so dass alle Voraussetzung für weitere Finanzhilfen vom Land und die Verrechnung der Liquiditätshilfe vorliegen.

Jahresabschlüsse sind bis zum Jahr 2012 vorhanden. Der Jahresabschluss 2013 befindet sich derzeit in der Prüfung beim Rechnungsprüfungsamt des Landkreises. Sobald dieser bestätigt und vom Stadtrat beschlossen ist, wird ein weiterer Bedarfszuweisungsantrag beim Finanzministerium,  zum Ausgleich des strukturellen Fehlbetrages des Jahres 2011 in Höhe von rund 3 Mio. Euro, eingereicht. Für 2012 wird dies dann in 2020 in gleicher Weise fortgesetzt, sobald der 2014er Jahresabschluss geprüft und beschlossen wurde.

Wenngleich die Anpassung der Realsteuerhebesätze einen zusätzlichen Aufwand für die Bürger darstellt, ist sie dennoch moderat und eine zwingende Notwendigkeit, um die über die Jahre angehäuften Fehlbeträge abzubauen.

Die Alternative sähe das Einstellen eines Großteils der Investitionen, insbesondere in die Infrastruktur,  für mindestens fünf Jahre vor, was den Sanierungsstau darauf weiter vergrößern würde bei der stetigen Gefahr, aufgrund von unvorhersehbaren Ereignissen, den Kassenkreditrahmen zu überschreiten, in die Zwangsverwaltung zu geraten und damit unsere freiwilligen Aufgaben zu gefährden. Auf geänderte Rahmenbedingungen zur Finanzierung der Kommunen durch Bund und Land zu hoffen, wäre der falsche Weg, weil sie sich einerseits nicht andeuten und andererseits, soweit schon beschlossen, nicht einmal annähernd den benötigten Finanzhilfebedarf der Stadt Querfurt abfedern können. Der Weg über den Ausgleichsstock des Landes in Form von Bedarfszuweisungen ist daher der einzig gangbare.

Daher war die Entscheidung des Stadtrates, wenn auch nicht leicht und auch durchaus kontrovers diskutiert, die richtige für die Zukunft unserer Stadt und ihrer Ortsteile.

 

Andreas Nette

Bürgermeister

27 Sterne für Rutsche im Stadtbad

Beim Rutschentest der Mitteldeutschen Zeitung hat das Stadtbad Querfurt den ersten Platz belegt.

"Das Fazit ist eindeutig, trotz der Kürze ist die Rutsche schnell und der Spaßfaktor hoch, weil gemeinsam gerutscht werden kann," lautet die Begründung der Juroren.

Mit 27 von 27 möglichen Sternen setzte sich die Rutsche im Stadtbad Querfurt damit an die Spitze der getesteten Rutschen im südlichen Saalekreis.

Bereits im letzten Jahr hatte das Stadtbad Querfurt im Wettbewerb um das "schönste Freibad im Saalekreis" den ersten Preis erzielt.

Foto zur Meldung: 27 Sterne für Rutsche im Stadtbad
Foto: Egal in welchem Alter, auf der Rutsche im Stadtbad Querfurt hat man Spaß.

Informationen zur Natura 2000-Verordnung

Nach Abschluss eines umfangreichen Beteiligungsprozesses trat die „Landesverordnung zur Unterschutzstellung der Natura 2000-Gebiete im Land Sachsen-Anhalt“ mit Wirkung vom 21. Dezember 2018 in Kraft. Diese Verordnung dient landesweit der rechtlichen Sicherung von 26 Europäischen Vogelschutzgebieten gemäß Vogelschutz-Richtlinie und 216 Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung gemäß Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) und damit der Umsetzung des europäischen Schutzgebietssystems Natura 2000. Zur umfassenden Information zum Thema „Natura 2000 in Sachsen-Anhalt“ hat das Landesverwaltungsamt eine Internetseite unter www.natura2000-lsa.de/natura-2000/ eingerichtet.

33 dieser FFH- und Vogelschutzgebiete befinden sich im Saalekreis. Unter www.natura2000-lsa.de/schutzgebiete/interaktive-karte/ gelangt man direkt zur interaktiven Karte der Natura 2000-Gebiete und kann prüfen, ob und wenn ja wo genau sich Schutzgebiete befinden. Der Verordnungstext, dem zu entnehmen ist, welche Regelungen (Ge- und Verbote, Erlaubnis- und Ausnahmevorbehalte) in den einzelnen FFH- und Vogelschutzgebieten zu beachten sind, ist unter www.natura2000-lsa.de/natura_2000/upload/2_natura_2000/LVO/Pdf/LVO_N2000_Links.pdf zu finden.

Die Schutzbestimmungen der Verordnung sind für alle Eigentümer, Nutzungsberechtigten und Dritte verbindlich. Sie gelten auch für Handlungen außerhalb des Geltungsbereiches der Verordnung, die in die besonderen Schutzgebiete hineinwirken und dabei dem Schutzzweck des jeweils betroffenen besonderen Schutzgebietes zuwiderlaufen können.

Bei Rückfragen zur neuen Verordnung können gern die Mitarbeiter der unteren Naturschutzbehörde des Umweltamtes Saalekreises kontaktiert werden.

Foto zur Meldung: Informationen zur Natura 2000-Verordnung
Foto: Landkreis Saalekreis

Meldung von Veranstaltungen zur Demografie-Woche Sachsen-Anhalt

Vom 23. August bis zum 1. September 2019 tourt das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt wieder durchs Land und lädt Sie ein, dabei zu sein – bei der 3. Demografie-Woche. Die Ausrichtung von Bürgerdialogen und das Gespräch mit Jugendlichen in ausgewählten Schulen organisiert das Ministerium. Aber auch Sie haben die Möglichkeit, die Aktionswoche aktiv mitzugestalten.

Hier können Sie weitere Informationen abrufen und Ihre Veranstaltung anmelden.

 

Waldbrandwarnstufe 4 im Saalekreis

Seit dem 28.06.2019 um 10 Uhr gilt für den Landkreis Saalekreis die Waldbrandwarnstufe 4. Damit sind Waldbesucher aufgefordert, durch ein umsichtiges und rücksichtsvolles Verhalten das Waldbrandrisiko zu minimieren. Folgende rechtlich verbindliche Regeln sind bei einem Besuch im Wald zu berücksichtigen:

 

Es ist verboten,

  1. in der freien Landschaft einschließlich angrenzender Straßen brennende oder glimmende Gegenstände wegzuwerfen,
  2. durch Rauchen leicht entzündbare Bestände und Einrichtungen der Land- und Forstwirtschaft wie Strohdiemen, reife Erntebestände oder trockene Hecken zu gefährden,
  3. bei Waldbrandgefahrenstufen 2 bis 5 außerhalb von geschlossenen Räumen im Wald oder in einem Abstand von weniger als 15 Metern zum Wald zu rauchen,
  4. im Wald oder bei Waldbrandgefahrenstufen 2 bis 5 in einem Abstand von weniger als 30 Metern zum Wald ein offenes Feuer außerhalb von öffentlichen Grillplätzen anzuzünden oder
  5. bei Waldbrandgefahrenstufe 5 den Wald außerhalb von Wegen zu betreten.

 

Satz 1 Nrn. 4 und 5 gilt nicht für Waldbesitzer, Jagdausübungsberechtigte, von ihnen beauftragte Personen sowie Personen, die sich im Rahmen ihrer Gewerbe-, Berufs- oder Dienstausübung im Wald aufhalten.

 

Waldbesucher werden gebeten, auftretende Brände umgehend der Feuerwehr zu melden.

 

Das Landeszentrum Wald warnt jedoch ausdrücklich davor, einen Brand eigenständig löschen zu wollen. Waldbrände besitzen eine Eigendynamik, die von Waldbesuchern nicht eingeschätzt werden kann!

 

Weitere Informationen erhalten Sie über die Homepage des Landeszentrums Wald. Hier können Sie sich auch die Waldbrand-App herunterladen.

Foto zur Meldung: Waldbrandwarnstufe 4 im Saalekreis
Foto: Landeszentrum Wald

Straßensperrungen im Stadtgebiet

Sperrung ab 22.07.2019

Ab 22.07. bis voraussichtlich 26.07.2019 erfolgt die Sperrung der

B 250 Ortsumgehung Querfurt zwischen dem Abzweig B 180

und Zufahrt Richtung Burg (am Wasserturm) wegen Instandsetzungsarbeiten der Fahrbahn

Umleitung: B 180 - Vor dem Nebraer Tor - Kreisverkehr - Ausfahrt Richtung B 250/Nebra und umgekehrt.

 

 

Derzeit gesperrt:

Parkplatz vor dem Burggelände

(2 Parkstellflächen für Behinderte sind nutzbar, der Fußgängerverkehr sowie die Zufahrt sind möglich)

Foto zur Meldung: Straßensperrungen im Stadtgebiet
Foto: Bildquelle: Pixabay

Wasserqualität: Aktuelle Analysewerte liegen vor

MIDEWA bildet Werte im Internet ab / Wasserhärte für Kunden von größtem Interesse / 2018: mehr als 1 400 Proben mit rund 23 000 Parametern

Die aktuellen Qualitätsparameter des Trinkwassers sind jetzt auch auf der Internetseite der MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH veröffentlicht.

„Es handelt sich um einen Ausschnitt aus unserem regelmäßig durchgeführten Untersuchungsprogramm und um Mittelwerte der Analysen aus dem Jahr 2018“, informiert Christine Gronwald, Mitarbeiterin der technischen Abteilung und Expertin für Fragen der Trinkwasserqualität bei der MIDEWA. Das Unternehmen ist per Gesetz dazu verpflichtet, einmal im Jahr die Analyseergebnisse „in geeigneter Form“, wie es heißt, abzubilden.

Im vergangenen Jahr sind im gesamten Versorgungsgebiet rund 23 000 verschiedene Parameter in mehr als 1 400 Trinkwasseranalysen bestimmt worden – ähnlich viele wie in den Vorjahren auch. Die Proben wurden sowohl am Ausgang von Wasserwerken und an den Übergabestellen von der Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz GmbH genommen, als auch unmittelbar im Versorgungsnetz, hier vor allem in öffentlichen Einrichtungen, wie Kindergärten, Schulen, Seniorenheimen und direkt beim Endverbraucher zu Hause. Hinzu kommen Proben der jeweils zuständigen Gesundheitsämter, die zusätzlich zu denen des Wasserversorgers und unabhängig davon genommen werden. „Das gibt uns und vor allem unseren Kunden eine noch größere Sicherheit, dass die Wasserqualität einwandfrei ist und die strengen Vorgaben der bundeseinheitlichen Trinkwasserverordnung eingehalten werden“, sagt Christine Gronwald. „Trinkwasser“, betont die MIDEWA-Expertin, „ist ein Lebensmittel. Deshalb wird auf dessen Güte besonderes Augenmerk gelegt – im Interesse der Verbraucher.“

Den Kunden, weiß Christine Gronwald, würde vor allem die Wasserhärte interessieren. Obwohl es sich dabei streng genommen gar nicht um ein Qualitätskriterium laut Trinkwasserverordnung handelt. „Ob das Wasser härter oder weicher ist, sagt überhaupt nichts über die Güte aus. Daran lässt sich lediglich ablesen, wie hoch der Anteil an gelösten Kalzium- und Magnesiumverbindungen, den klassischen Härtebildnern, im Wasser ist.“ Wichtig sei die Härte allerdings für die Einstellung der Haushaltsgeräte und die Dosierung von Geschirrspül- oder Waschmittel. Hier sollte sich der Kunde gut informieren.

Unabhängig von der Härte des Wassers muss die MIDEWA jederzeit gewährleisten, dass die in der Trinkwasserverordnung definierten Grenzwerte eingehalten werden. „Entscheidend ist, dass die Bakteriologie jederzeit unbedenklich ist, dass wir mit unserem Wasser also keine Krankheitserreger verbreiten“, erläutert Christine Gronwald. Sobald an irgendeiner Stelle Abweichungen von der Trinkwasserverordnung auftreten, gehe man dem selbstverständlich nach, versichert die MIDEWA-Mitarbeiterin. Dann werde eine erneute Probe veranlasst und die Ursache der Abweichung gesucht – so lange, bis das Wasser wieder einwandfrei ist.

Im Übrigen gilt die Trinkwasserverordnung auch für die Hausinstallation des Kunden. Christine Gronwald: „Als Wasserversorger sind wir für die Trinkwasserqualität bis zum Wasserzähler verantwortlich. Was viele nicht wissen: Der Kunde muss selbst dafür Sorge tragen, dass die Qualität bis zum Wasserhahn in Küche und Bad einwandfrei bleibt.“ Wenn zum Beispiel mechanisch wirkende Partikelfilter eingebaut sind, müssen diese regelmäßig gespült oder ausgetauscht werden. Noch ein wichtiger Hinweis: Arbeiten an der Hausinstallation sollten nur Fachbetriebe ausführen, die in das Installateurverzeichnis des Wasserversorgers eingetragen sind. Eine entsprechende Auflistung mit Unternehmen der Region ist, wie die aktuellen Trinkwasserwerte auch, auf der Internetseite der MIDEWA zu finden.

Wer wissen will, wie das Trinkwasser in seinem Ort beschaffen ist, der gelangt über die Startseite der MIDEWA im Internet zu den aktuellen Analysewerten. Durch die Eingabe der Postleitzahl oder des Ortes sowie des Ortsteils landet der Kunde direkt in seiner zuständigen Niederlassung und findet dort unter dem Menüpunkt “Trinkwasserwerte“ die Trinkwasserparameter mit den Jahresmittelwerten von 2018.

 

 

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Foto: MIDEWA

Bewerbung um europäische LEADER-Fördermittel ist vom 01.05.2019 bis zum 01.07.2019 möglich!

LEADER ist ein Programm der Europäischen Union und des Landes Sachsen-Anhalt für die Entwicklung im ländlichen Raum. Es ist ein Mitmachprogamm für die Menschen vor Ort und ermöglicht regionale Prozesse aktiv mitzugestalten, Strukturschwächen zu mildern und den Alltag attraktiver zu machen. Begleitet wird LEADER im Burgenlandkreis und dem südlichen Saalekreis von den Landkreisen, den zwei Lokalen Aktionsgruppen (LAGen) Naturpark Saale-Unstrut-Triasland mit der Vorsitzenden Manuela Hartung und Montanregion Sachsen-Anhalt Süd mit dem Vorsitzenden Andy Haugk, sowie deren LEADER-Management unter der Leitung von Steffi Einecke.

 

Derzeit werden durch drei Bewilligungsbehörden des Landes Sachsen-Anhalt (Landesverwaltungsamt, Investitionsbank, Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Süd) die 20 Projekte geprüft, welche im Frühjahr dieses Jahres durch Akteure aus den LEADER-Regionen Naturpark Saale-Unstrut-Triasland und Montanregion Sachsen-Anhalt Süd zur Prüfung der Förderfähigkeit eingereicht wurden. Alle vorhaben waren im Herbst 2018 von den Mitgliedern der beiden Lokalen Aktionsgruppen auf deren Prioritätenlisten gesetzt worden.

 

Auch in diesem Jahr können sich Vorhabenträger mit innovativen Projekten für eine Förderung im LEADER-Programm bewerben, wenn mindestens ein Handlungsfeld der Entwicklungsstrategie erfüllt ist. Außerdem muss das geplante Vorhaben mit den LEADER-relevanten Förderrichtlinien des Landes Sachsen-Anhalt übereinstimmen. Der Maßnahmenbeginn des Projektes darf erst nach Bewilligung durch das Amt erfolgen.

 

Die Förderung wird projektbezogen gewährt und als einmaliger Zuschuss anteilig an den Gesamtkosten nach der Realisierung des Projektes ausgezahlt (Erstattungsprinzip); d. h., die Projekte werden vom Träger vorfinanziert. Die Vorhaben werden in unterschiedlicher Höhe gefördert. Bei kommunalen oder Vereins-Projekten kann der Antragsteller eine Förderung von bis zu 80 Prozent erhalten. Private Antragsteller können eine Förderung von bis zu 50 Prozent erhalten.

 

Über die Jahre hinweg haben eine Vielzahl innovativer Projekte unsere Region touristisch gestärkt, aktuell sind z .B. zu nennen: der Ausbau und die Beschilderung der Rad- und Wanderwege in den einzelnen Verbandsgemeinden, Unterkünfte in Laucha, die Erweiterung einer touristischen Einrichtung in Eckartsberga, die Sanierung der Schlosskapelle in Droyßig, die Gestaltung des Aussichtspunktes Cecilie in Krumpa, eine Mühlensanierung zur Beherbergung von Gästen in Mücheln oder die Innensanierung der Haynsburg zur Nutzung als Museum. Im wirtschaftlichen Bereich wurden diverse Arbeitsplätze mit einer Anteilsfinanzierung unterstützt, so im Bereich Projektbegleitung sowie Heimat- und Traditionspflege. Als investive Maßnahmen sind z. B. die Außenanlagen einer Seniorenwohnanlage in Theissen, die Zufahrt zu einem Campingplatz in Granschütz und ein Aufzug im Ärztehaus Teuchern zu nennen. Die Sanierung von Dorfgemeinschaftshäusern, wie in Taucha und Wendelstein oder die Sanierung von Spielplätzen leisten ihren Beitrag zum aktiven Dorfleben. Verschiedene Kirchen und kirchliche Einrichtungen konnten mit Hilfe der LEADER-Förderung erhalten und saniert werden, so z. B. die Kirche Ostrau, die Kirche Profen sowie die Pfarrhäuser in Saubach und Balgstädt.

 

Planen Sie ein innovatives Projekt? Dann können Sie sich jederzeit mit dem LEADER-Management der LAGen Naturpark Saale-Unstrut-Triasland und Montanregion Sachsen-Anhalt Süd in Verbindung setzen. Wir beraten Sie gern hinsichtlich der Umsetzbarkeit Ihres Projektes. Wenn Sie Ihre Maßnahme im kommenden Jahr realisieren möchten, bewerben Sie sich mit einem Projektdatenbogen direkt bei uns. Diesen und weiterführende Informationen finden Sie auf unserer Internetseite www.leader-saale-unstrut-elster.de unter der Rubrik Aktuelles. Wir freuen uns auf Sie.

Weiterhin erreichen Sie das LEADER-Management unter:

Finneplan Einecke

Ansprechpartner: Dipl.- Ing. (FH) Steffi Einecke und Antje Rockstroh

Tel. 03 44 65/ 23 99 87oder

per E-Mail: mail@finneplan-einecke.de.

Gerne erwarten wir Ihre Projekte. Sie sind herzlich eingeladen!

Foto zur Meldung: Bewerbung um europäische LEADER-Fördermittel ist vom 01.05.2019 bis zum 01.07.2019 möglich!
Foto: Lokale Aktionsgruppe Saale-Unstrut-Triasland


Filmvorführungen

Sommerkino im Stadtbad - Film: "Kindsköpfe"
Sommerkino im Stadtbad! Am Vorabend des 24. 24-Stunden-Schwimmens! 23.08.2019 um 21:00 Uhr
 

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