Eine sachkundige Person nach dem Arzneimittelgesetz anzeigen
Allgemeine Informationen
Im Arzneimittelgesetz werden die Anforderungen an verschiedene verantwortliche Personen beschrieben. Dort ist geregelt, dass Sie für die Entscheidung über Herstellungserlaubnis, der zuständigen Stelle eine sachkundige Person mit entsprechender Qualifikation und Zuverlässigkeit anzeigen müssen. Ebenfalls ist jede Änderung unverzüglich anzuzeigen.
Voraussetzungen
- Sachkundige Personen müssen die notwendige Sachkenntnis und Zuverlässigkeit besitzen.
- Sie benötigen ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereichen Pharmazie, Chemie, Biologie, Human oder Veterinärmedizin,
- Alternativ eine abgeschlossene Ausbildung in den vorher benannten Bereichen oder den Arbeitsnachweis über eine Tätigkeit als Pharmareferent.
Erforderliche Unterlagen
- Arbeitszeugnisse (Kopie)
- Ausbildungsnachweis (Kopie)
- Lebenslauf
- Führungszeugnis (Kopie)
- Formular „Erklärung zur Benennung“
- Verpflichtungserklärung
Bitte reichen Sie beglaubigte Kopien ein.
Das Führungszeugnis muss für die Vorlage bei einer Behörde (Belegart O) geeignet sein. Es darf nicht älter als 3 Monate sein.
Fristen
Genehmigungsfiktion: Unverzüglich bei Veränderung anzuzeigen.
Zuständige Stelle
Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Anträge / Formulare
Formulare vorhanden:
Formlose Antragsstellung möglich: Ja
Persönliches Erscheinen nötig: Nein
Online-Dienste vorhanden: Ja
Verfahrensablauf
Die Anzeige einer sachkundigen Person können Sie schriftlich oder online vornehmen.
- Sie zeigen die sachkundige Person mittels eines schriftlichen Antrages oder mittels des Online Dienstes an.
- Die Anzeige geht dann in der zuständigen Behörde ein.
- Die zuständige Behörde prüft die Anzeige formell und auf Vollständigkeit.
- Wenn bei der Prüfung fehlende Dokumente auffallen, werden Sie benachrichtigt.
- Nach Einsendung der fehlenden Dokumente oder nach bestandener formeller Prüfung, wird die zuständige Behörde eine Entscheidung treffen.
- Die zuständige Behörde kann Ihre Anzeige bestätigen oder ablehnen.
- Die Behörde teilt ihre Entscheidung dem pharmazeutischen Unternehmer mit.
Der Pharmazeutische Unternehmer erhält einen Kostenbescheid.
Weitere Informationen
Bei Verstoß droht ein Bußgeld.
Rechtsgrundlage
Fachlich freigegeben durch
Behörde für Justiz und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg
;Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt
Fachlich freigegeben am
06.05.2022;16.11.2023Zuständige Stelle(n)
Landesamt für Soziales, Jugend und Gesundheit - Gesundheitswesen, Pharmazie
Adresse
Maxim-Gorki-Straße 7
06114 Halle (Saale)
















































