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Die Sage des Leutnant von Oppen

Ende des 18. Jahrhunderts war Querfurt Garnisonsort eines kursächsischen Dragonerregiments. Dort diente der junge Leutnant von Oppen. Im Jahr 1790 zog er gegen die Franzosen an den Rhein. Viele seiner Kameraden fielen bei den Gefechten, doch der Leutnant blieb unversehrt. Eines Abends, im Quartier, machten sich seine Kameraden einen Spaß und ließen sich von einer Zigeunerin die Zukunft vorhersagen. Als der Leutnant von Oppen an der Reihe war, prophezeite ihm die Wahrsagerin, dass er die Kämpfe ohne Blessuren überstehen und wieder seine alte Garnison in Querfurt beziehen werde. Dort drohe ihm ein unnatürlicher Tod. Die Zigeunerin würde ihn unmittelbar vor diesem dramatischen Ereignis besuchen, um ihn nochmals davor zu warnen.

 

 

Es geschah wie vorhergesagt und der Leutnant kehrte glücklich wieder nach Querfurt zurück. Eins Tages klopfte es an seine Tür. Eine ältere Frau mit fremdländischer Kleidung stand davor. Sie brachte sich dem Leutnant als die Wahrsagerin in Erinnerung, die er bei den Kämpfen gegen die Franzosen kennenlernte. Erneut sprach sie die Warnung aus und betonte, dass die Stunde des dramatischen Ereignisses, durch welches er zu Tode kommen werde, nicht mehr fern sei. Der Leutnant, kein Mann des Aberglaubens, gab nichts auf das Gesagte, schenkte ihr einen kleinen Lohn und schickte sie fort. Wenig später fragte der Kommandant der Garnison bei von Oppen nach, ob er nicht bereit sei zwei junge Pferde einzureiten. Nahe der Eselswiese gingen die Pferde plötzlich durch.

 

Der Kommandant konnte sich an den Zügeln festhalten. Von Oppen fiel jedoch vom Wagen und brach sich das Genick. Schnell wurde das Unglück in Querfurt bekannt und auch die Geschichte der weissagenden Zigeunerin, die ihn noch versuchte zu warnen. Seine Kameraden setzen ihm auf dem Querfurter Friedhof ein Denkmal. Noch heute ist es dort zu sehen. Der Grabstein trägt die Inschrift : "Herr Ludwig Wilhelm von Oppen, ehm. Kurf. Sächs. Drag. Reg.

 

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