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Johannes Schlaf als Kämpfer für das Bauhaus bis 1924

22.​09.​2026 um Uhr

Ein bislang völlig unbekanntes Kapitel der Weimarer Moderne steht im Mittelpunkt eines öffentlichen Vortrags, zu dem der Altertums- und Verkehrsverein Querfurt und Umgebung e. V. und die Burg Querfurt (Landkreis Saalekreis) gemeinsam am Dienstag, den 22. September 2026, um 18:00 Uhr in der Burgkirche Querfurt einladen. Der Historiker Dr. Ulrich Erdmann (Kiel) präsentiert exklusive Erkenntnisse aus den privaten Tagebuchnotizen des Schriftstellers Johannes Schlaf. Anfang 1919 traf der eigentlich wertkonservative Autor bei einem Spaziergang in Weimar auf Bauhaus-Studierende bei einer Straßenaktion. Aus dieser Begegnung entwickelte sich ein intensiver kultureller Austausch über die visionären Lehrinhalte. Als das Bauhaus ab 1924 durch rechtsextremistische Kreise und die neue thüringische Landesregierung in seiner Existenz bedroht wurde, erwies sich Schlaf als unerschütterlicher Unterstützer. Schlaf knüpfte in dieser Zeit enge Kontakte zu Lehrenden wie Wassily Kandinsky oder Karl Peter Röhl, der mehrere Porträts von Schlaf anfertigte, darunter ein bislang unbekanntes Ölgemälde von 1931, das heute im Besitz der Karl-Peter-Röhl-Stiftung (Weimar) ist und im Rahmen des Vortrags vorgestellt wird. Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

 
 

Veranstaltungsort

Burg Querfurt

Burgring
06268 Querfurt

(034771) 52190
(034771) 521999

E-Mail:
www.burg-querfurt.de/

 

Veranstalter

Altertums- und Verkehrsverein e.V.

Klosterstraße 21
06268 Querfurt

(034771) 27976

E-Mail:
www.alt-querfurt.de

 
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